Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lauenburg

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Inhalt: Gewässerkunde

Aktuelle Wasserstände von den wichtigsten Pegeln der Bundeswasserstraßen erhalten sie unter PEGELONLINE


Gewässerkundliche Meßstellen


Wassertiefen für die Schifffahrt auf der Elbe

Die Fahrrinnentiefe, also der Abstand zwischen Gewässersohle und Wasserspiegel, ist für die Schifffahrt maßgebend, da diese größer sein muss als der Tiefgangswert (Flottwasser und Einsinktiefe nicht vergessen) des Schiffes, damit dieses eine Wasserstraße befahren kann. Zu beachten ist, dass der Wasserstandswert der z.B. an der Pegellatte abzulesen ist oder auch in Wasserstandsangaben benannt wird, oftmals nicht der Fahrrinnentiefe entspricht. Dies liegt daran, dass der Bezugspunkt ( Pegelnullpunkt: PNP) für die Wasserstandsmessung in der Regel nicht mit der Gewässersohle zusammenfällt. Dafür sind u.a. die durch Erosion, Sedimentation und Geschiebe verursachten ständigen Änderungen der Gewässersohle verantwortlich.
Für nautische Zwecke werden deshalb die für die Elbe oberhalb von Hohnstorf zur Verfügung stehenden Fahrrinnentiefen täglich anhand von Wasserstandsmessung und Peilung bestimmt und aktualisiert.

Sie können unter folgender Internetadresse abgefragt werden:
Elektronisches Wasserstraßeninformations-System

Der Elbabschnitt zwischen Dömitz und Hohnstorf bzw. Lauenburg wird hinsichtlich der Fahrrinnentiefe als Abschnitt 9 mit der weiteren Unterteilung a und b geführt und ist wie folgt zu lesen:

Abschnitt 9 von Dömitz bis Lauenburg :
9 Dömitz (km 504,7 - 569,3)
9a Tießau bis Bleckede (km 528,1 - 549,9)
9b Bleckede bis Hohnstorf bzw. Lauenburg (km 549,9 - 569,3)

Von Hohnstorf bis zur Mündung des Elbe-Seitenkanals ist, bei einem Wasserstand von 4,30 m am Pegel Hohnstorf, die Fahrrinnentiefe durchgehend 2,30 m oder entsprechend größer. Ab dem Elbe-Seitenkanal bis zur Schleuse sind Abladetiefen bis 2,80 m möglich.